Meldungen

 

Besuch auf der Tierstation im Frühsommer 2015

Gudrun und Carla von DatcaDogs e.V. konnten  wieder einen Besuch auf der  Tierstation in Datca machen. Von dort  gibt es erfreuliche Nachrichten, denn mit der Pflege der Tiere durch den Tierpfleger Adnan sowie der Unterstützung durch die freiwilligen Helfer ist das Arbeitspensum gut zu bewältigen. Neben den üblichen täglichen Maßnahmen wie Futterversorgung, säubern der Gehege und Kontrolle des Gesundheitszustands der Hunde bleibt auch Zeit für Hunde waschen, bürsten etc. etc.

 

                      

von links: Yolande, Adnan und Heinz                                                                           tägliche Arbeit…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich werden weiterhin Straßenhunde kastriert, derzeit ist es überschaubar

                                                                              

 

 

Vor einiger Zeit gab es einige Gassigeher, die mind. 1mal  in der Woche mit den Tieren einen Spaziergang machten. Leider ist das derzeit eingeschlafen und wir würden uns sehr freuen, wenn diese Freude für die Hunde wieder eingeführt würde. Wer hat Zeit und Lust – die 4-Beiner wären sehr happy.

Durch DatcaDogs e.V. haben die Hunde auch wieder  Schutzhalsbändern gegen Zecken und Leishmaniose bekommen.

 

Unser Aufruf vom April Stichwort Katzenkastration – Kamil

Die noch nicht kastrierten Straßenkatzen dort konnten zwischenzeitlich operiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir bedanken uns bei  allen Unterstützern ganz herzlich!

 

Noch eine Bemerkung zum Bürgermeister Wechsel:

Der ehemalige Bürgermeister hat im Juni diesen Jahres seinen Rücktritt bekanntgegeben. Nicht immer war die Zusammenarbeit und Unterstützung einfach, aber letztlich gab es doch häufig einen gemeinsamen Konsens. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle!

Dem neuen Bürgermeister Herrn Gürsel Ucar vorab gute Wünsche für die neuen Aufgaben, wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.

 

 

April 2015: Katzen, Katzen, Katzen

 

Gerade erreicht mich ein Hilferuf, der mich sehr traurig stimmt. Kamil, ein alter Herr aus Datca, den ich schon seit vielen Jahren kenne und der sich lange um viele Straßenkatzen kümmerte muss leider  aus gesundheitlichen Gründen  sein gemietetes Haus verlassen. Was passiert nun mit den rund 30 bis 40 Katzen, die jeden Tag in seinen Garten zum Fressen kamen?

Teilweise, als es ihm gesundheitlich noch besser ging, hat er die Tiere kastrieren lassen. Doch wie das leider so ist kommen die Einen und gehen die Anderen und schon sind wieder  junge Kätzchen da… Selbst in seinem Haus hat er häufig den Kleinen Schutz gewährt. 

Nun haben sich junge Leute aus der Nachbarschaft bereit erklärt die Katzen zu füttern mit der großen Bitte an uns: Lasst die noch nicht kastrierten Tiere bitte sofort operieren.  Damit die Tiere weiterhin versorgt werden haben wir als erstes  Futter bereitgestellt. Auch für diese Kastrationen möchten wir gerne Geld bereitstellen und bitten hierfür um finanzielle Unterstützung. Danke!

Die Ereignisse der letzten Monate

Wir bitten um Verständnis der Besucher unserer Homepage, dass die letzten veröffentlichen Neuigkeiten schon etwas zurückliegen. Dafür gibt es u.a. auch personelle Gründe.

Ein besonders trauriges Ereignis war der Tod unseres 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Volker Bohn im Juli  2014!

Volker hat sich in vielen Bereichen  im Tierschutz engagiert und besonders für das Datca Projekt, wo er von der ersten Stunde an mit dabei war. Danke Volker! Menschen wie Du  helfen den Tierschutzgedanken zu verwirklichen.

 

Bei der Jahreshauptversammlung 2014 von DatcaDogs e.V. wurde einstimmig Frau Dr. Gudrun Bohn-Schwarz gewählt. Wir freuen uns, dass Gudrun diese Aufgabe übernommen hat, denn sie ist auch bestens mit den Aktiven vor Ort bekannt. Durch ihre Unterstützung möchte sie  dazu beitragen, dass weiterhin das Leben der Straßentiere in Datca verbessert wird.

Als stellvertretende Vorsitzende sind wieder Carla Winkler-Mayer und Bruno Steder gewählt worden.

 

Personelle Veränderungen gibt es auch beim türkischen Verein Hayvan Sevenler Dernegi Datca:  

 

Eveline, die schon seit  der Gründung der Tierstation in Datca dabei ist und jahrelang in unermüdlichem Einsatz für die Straßentiere ihre Energie und Zeit eingesetzt hat, wurde auf eigenen Wunsch ‚pensioniert‘. Sie hat sich zurückgezogen, da ihre familiäre Situation nun ihren Einsatz erfordert.

An dieser Stelle möchten wir Dir liebe Evi, ein ganz großes Dankeschön aussprechen –auch im Namen der Datca Straßentiere- und wünschen Dir alles Gute für Deine neue Aufgabe.

Hier nun der neue ‚Tätigkeitsbericht‘ damit unsere Förderer auch sehen was sich in Datca und auf der Tierstation in Punkto Hilfe für die Straßentiere getan hat und tut:

Impfung aller Hunde auf der Tierstation

Neben den wichtigen  Impfungen wie z.B. gegen Tollwut müssen in jedem Herbst die Hunde gegen Zwingerhusten geimpft werden. Eine liebe Spenderin, half uns auch im letzten Herbst diese erhebliche finanzielle Hürde zu bewältigen. Danke!

Hundehütten auf der Tierstation

Hundehütten sind ganz wichtig für die Tiere damit sie sich zurückziehen können. Im Sommer schützen sie gegen die oft extreme Sonne und im Winter gegen Regen und Sturm. Doch leider lässt die Wettersituation das Material der Hütten schnell altern. Irgendwann nutzt dann auch die beste Reparatur nichts mehr, die Hütte muss ausgetauscht werden.

So konnten dank einer Spende 10 neue Hütten angeschafft und freudig von den Hunden in Besitz genommen werden.

Die Futtersituation auf der Tierstation

Immer wieder gibt es Schwierigkeiten bei der von der Gemeinde Datca zugesagten Futterbereitstellung. So auch vor einigen Wochen. Die Gemeinde ermittelte durch eine Ausschreibung einen neuen Futtermittellieferanten, dessen Futter allerdings so minderwertig war, dass die Hunde auf der Tierstation mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu kämpfen hatten… Sofort hat der Tierschutzverein auf eigene Kosten Ersatzfutter beschafft und nach etlichen Interventionen bei der Gemeinde endlich erreicht, dass es jetzt endlich ein gutes Futter gibt. Hierfür ein großes Dankeschön an die Gemeinde.

 

 

Sensibilisierung der Datcaner – Kastration Straßentiere

Was leider noch immer im Argen liegt, ist die mangelnde Unterstützung der Datca Verwaltung wenn es um die Kastration der Straßentiere geht. Vorrangig wäre hier die Aufgabe der Gemeinde:

1. Dass die Bevölkerung durch Aufrufe in den Zeitungen wie auch durch öffentliche Durchsagen aufgefordert wird auf läufige Hündinnen hinzuweisen

2. Dass die Verwaltung Arbeiter einteilt die den Tierschützern beim Einfangen von Straßentieren hilft und auch den Transport zum Tierarzt bzw. zur Tierstation mit unterstützt

Bezeichnend ist, dass das Einfangen von Straßentieren durch die Gemeinde immer dann funktioniert, wenn Beschwerden von Anwohnern eingehen weil diese sich durch z.B. Bellen von Hunden gestört fühlen. Dann kommt  häufig schon ein Gemeindewagen  mit dem betreffenden  Tier zur Tierstation um es dort abzugeben…

Aus solch einem Anlass sitzt dieser schöne Vierbeiner seit Monaten auf der Tierstation! Wir hoffen, dass er bald ein gutes Zuhause findet!

 

 

 

 

 Die Situation der Straßenkatzen in Datca

Ein großes Dankeschön auch an die Spender für die Katzenkastrationen

Besonders in der regenreichen Winterzeit ist das Überleben der Straßentiere sehr schwierig. Es gibt wenige Touristen und auch die Sommerhäuser stehen meistens leer, da die Leute in den Städten ihrem Lebenserwerb nachgehen.

Zu den ‚Überwinterern‘ in Datca zählen auch Rentner, die mit ihren oft  geringen finanziellen Mitteln zwar die Straßenkatzen füttern, doch für Kastrationsunterstützung reicht das Geld nicht.

Deshalb haben wir an einigen Stellen gemeinsam mit den Anwohnern Futterstellen eingerichtet mit dem Zielgedanken, dass die Straßenkatzen zutraulicher werden und es leichter ist diese zwecks Kastration einzufangen.

Durch diese Maßnahme konnten in den letzten Monaten im Rahmen unserer häufig engen finanziellen Möglichkeiten immer wieder mal Katzen kastriert werden. Dank einer Anfang März eingegangenen Spende und der Zusage des Tierarztes sich ebenfalls kooperativ in Punkto Kosten zu zeigen gab es gerade eine Kastrationsaktion bei rund 50 Katzen.

 

Die Nachsorge der operierten Katzen übernehmen häufig die Bewohner aus den Gebieten aus denen die Tiere kommen. Doch nicht immer können sich die Tierschützer auf diese Möglichkeit verlassen.

Die Nachsorge der operierten Katzen übernehmen häufig die Bewohner aus denen die Tiere kommen. Doch nicht immer können sich die Tierschützer auf diese Möglichkeit verlassen.

Für diese ‚Fälle‘  brauchen wir unbedingt wetterfeste  ‚Katzenhütten‘ die gewähren, dass sich die Tiere gut erholen können, damit sie anschließend an ihren angestammten Plätzen wieder frei gelassen werden. Hierfür,  wie auch für Katzenfutter und weitere Kastrationen benötigen wir unbedingt noch Unterstützung!

Wir bedanken uns für jede Spende

DatçaDogs
Konto- Nr. 073000960
BLZ 269 513 11
Sparkasse Gifhorn Wolfsburg

IBAN: DE36 2695 1311 0073 0009 60 BIC /SWIFT : NOLADE21GFW


 

 

 

Wir haben einen Freund verloren, der auch mit ganzem Herzen Freund der Tiere war.

Unser 1. Vorsitzender Prof. Dr. Volker Bohn hat uns am 5. Juli 2014 verlassen.

Wir sind unendlich traurig und werden Dich nie vergessen.

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Dezember 2011 – Mein Besuch in Datca auf der Tierstation

Positive Entwicklungen, aber leider auch wieder die Nachrichten, dass es einfach noch viel Aufklärungsbedarf gibt in Punkto  „Kastrieren“! Denn nur durch diesen tierärztlichen Eingriff können die unkontrollierten Vermehrungen der Straßentiere gestoppt und das damit verbundene Elend langfristig behoben werden.

In der Türkei wird zwar kein Weihnachtsfest gefeiert, doch es gibt keinen Grund, dass man in der Vorweihnachtszeit nicht einen Basar organisiert. Die Aktiven vom Tierschutzverein HSDD (Hayvan Sevenler Dernegi Datca) luden daher am 4.12.2011 am Hafen von Datca zum Einkaufen und Stöbern   ein. Viele Sachspenden konnten die Tierschützer zum Verkauf anbieten, und es  gab auch selbstgemachte Torten, Marmeladen, Plätzchen, Frikadellen, Würstchen, Glühwein, Kunsthandwerk usw. usw.

Ein beträchtlicher Betrag kam für die Tierstation zusammen.  Somit ist das Futter für die Tiere in den nächsten Wochen gesichert: Erleichterung unter den Tierfreunden, denn gerade im Winter, wenn viele Datcaner in die Großstädte zurückgehen, ist das Geld für’s Futter besonders knapp.

 

 

Dank der Spenden, für die wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken,  können alle Tiere in der Tierstation gegen Zwingerhusten geimpft werden: Das ist gerade jetzt so wichtig, da die Regenzeit beginnt, und die Infektionsgefahr dieser äußerst ansteckenden Krankheit sehr hoch ist.

Auch eine weitere Katzenfalle kann angeschafft werden. Da die Gemeinde leider keine Notwendigkeit sieht, die Kastrationen der Katzen zu bezahlen, allerdings auch keinen finanziellen Spielraum hat, müssen die Kosten für die Katzenkastrationen von den Tierschützern selbst aufgebracht werden. Soweit es die finanziellen Möglichkeiten von  Datcadogs e.V. zulassen, werden daher  auch die Katzenkastrationen gefördert.

Immer wieder, so auch in den letzten Monaten, haben die Tierfreunde von HSDD mit dem Bürgermeister und dem Landrat gesprochen und  auf das Problem hingewiesen, dass es noch immer zu viele Hunde gibt, die nicht kastriert sind. Leider ist hier wohl noch nicht die Einsicht gereift, dass nur durch das konsequente Kastrieren die Population der Straßentiere in den Griff zu bekommen ist. Bei den Gesprächen stimmen die Offiziellen zwar  den Argumenten zu, doch es mangelt noch immer daran, dass eine ständige tatkräftige Unterstützung erfolgt.

Auch die Bitte des Landrates an die Dorfbürgermeister, die läufigen Hündinnen dem Tierschutzverein zu melden, zeigt leider noch zu wenig Resonanz.

Erst wenn die Hündinnen ihren Nachwuchs zur Welt gebracht haben – häufig sind es 8 – 12 Welpen – wendet man sich um Hilfe bittend an die Tierschützer!
Auch während meines Aufenthalts wurden wieder Hündinnen mit ihren Welpen bei der Tierstation abgeben. Immerhin ein Fortschritt im Umgang mit neugeborenen Hunden,  denn noch vor wenigen Jahren hat man die Welpen einfach an der Mülldeponie  „entsorgt“!

Es ist dringend notwendig, dass sich eine Türkin oder ein Türke dieses Themas annimmt und durch regelmäßigen Kontakt zum Bürgermeister und zum Landrat die notwendige Überzeugungsarbeit leistet und deren Unterstützung  gewinnen kann.
Dazu muss  vor allem auch der Besuch bei den Dorfbürgermeistern der rd. 11 Dörfer auf der Datca-Halbinsel gehören. Diese für unser Tierschutzanliegen zu gewinnen ist keine einfache Aufgabe. Aber wenn  jeder Dorfbürgermeister immer wieder auf die Bedeutung der Kastration von Hündinnen hingewiesen wird, können wir hoffen, dass sich auch die Bürgerinnen und Bürger von Datca und den umliegenden Dörfern für den Tierschutz sensibilisieren lassen. Carla

 

 Meldung 9/2011

 

 

Seit über 10 Jahren gibt es in Datca eine Gruppe engagierter Tierfreunde, die sich um die Straßentiere kümmern. Diese Ehrenamtlichen die den unterschiedlichsten Nationen angehören, haben es geschafft die Situation der Straßentiere in Datca erheblich zu verbessern.
Hunderte von Straßentieren Hunde, wie auch Katzen wurden kastriert.
Gegen Tollwut und Parasiten geimpft und mit einer Ohrmarke als Erkennung versehen. Nach der OP werden die Tiere auf der Tierstation gesund gepflegt und anschließend kommen sie an ihre angestammten Plätze zurück.

Immer wieder werden wir gerufen, wenn Tiere verunfallt sind. Gemeinsam mit dem kooperativen TA Hakki wird den Tieren geholfen und anschließend kommen sie zwecks Gesundung zur Tierstation.

Natürlich gibt es auch immer wieder Tiere, die sich nicht mehr alleine auf der Straße durchsetzen können, hier versuchen wir Besitzer zu finden. Dazu gehört auch die Nachkontrolle wie die neuen Tierhalter mit dem vermittelten Tier klar kommen.

Ein Problem, welches hoffentlich durch die Unterstützung des neuen Landrats, sich positiv entwickeln wird, ist die Kastrationen der Straßentiere der rd. 11 Dörfer die auf der Datcahalbinsel sind. Diese Dörfer werden durch die Muhtar’s (Dorfbürgermeister) vertreten und diese sollen trächtige Hündinnen melden. Doch leider war die Zusammenarbeit mit den Dorfbürgermeister bisher nicht sehr erfolgreich. Lieber hat man die ungeliebten Welpen häufig am Ortsrand von Datca ‚abgeliefert‘

Vor einigen Wochen hat der neue Landrat die Tierstation besucht und war so begeistert, dass er sofort Unterstützung bei der Motivation der Muhtar’s zugesagt hat.

Bis jetzt wurde das Wasser für die Tierstation per Tankwagen vom naheliegenden Gemeindebauhof gebracht und in das Wasserdepot auf der Tierstation gefüllt. Da die Sommer heiß sind, bleibt das Wasser nur kurze Zeit frisch und oft verzögert sich auch die Nachlieferung. Grund genug um nach einer alternativ Lösung zu suchen. Da helfen dann die guten Kontakte zu Einheimischen, die sich in diesem Falle bereit erklärten die Bohrung für einen Brunnen zu übernehmen und Kosten in Ratenzahlungen zu akzeptieren.
Derzeit wird noch über den Stromanschluss verhandelt, doch wir sind sicher auch das wird gelingen, wenn auch yavas, yavas (langsam, langsam) wie der beliebte Lebensslogan der Datca-Bevölkerung lautet…
Glücklicherweise gibt es immer wieder Tierfreunde, die mit ihrem Knowhow die Tierstation unterstützen. So wie z.B. die anstehende Stromzuführung und die Verkabelung für den Brunnen.

Eine weitere Hürde ist im Moment in Arbeit: Dank einer Spende wurden neue Hütten für die Tierstation bestellt, denn im Winter ist dies der einzige Schutz gegen Wind und Wetter. Die Temperaturen sind zwar moderat, aber es regnet häufig sehr stark und tagelang!

Die bisherigen Hütten werden soweit es geht überholt und sollen in Datca platziert werden. Gleichzeitig sollen dort Futterstellen eingerichtet werden um die Straßentiere zu verpflegen.
An Stellen wie im Gewerbegebiet und am Gemeindebauhof füttern wir bereits seit ca. 5 Jahren die Tiere, die dort recht zahlreich sind. Am Anfang fanden die Handwerker diese Maßnahme eher befremdlich, doch inzwischen geben sie häufig auch vom eigenen Essen an die Tiere ab.
Natürlich sind all diese Aktivitäten mit enormen Kosten verbunden. Leider übernimmt die Gemeinde z.Zt. nur die reinen Kastrationskosten. Unser TA Hakki übt sich häufig in Geduld und bekommt sein Geld erst nach Monaten.
Diese Nachsicht haben die Lieferanten des Futters jedoch nicht, hier müssen die Tierfreunde häufig ‚betteln‘ gehen um die Rechnungen sofort begleichen zu können.

Neben den häufigen finanziellen Sorgen, wissen wir, dass es noch viele Dinge gibt, die im Argen liegen und die wir unbedingt intensiver bearbeiten müssen, wie z.B.

… die Besitzer von Tieren bitten, dass sie durch Kastrationen ihres Hundes/Katze dem Elend der unzähligen Welpen ein Ende setzen können, auch wenn der Freund oder Nachbar unbedingt so einen Rassehund haben möchte. Ist der Hunde erst ‚mal erwachsen und ist nicht erzogen –woher auch- wird er weitergereicht oder auf der Straße ausgesetzt!

…diese Besitzer über ihre Pflichten aufklären, wenn sie ihren Hund einfach alleine auf die Straße schicken!

…den Kindern in der Schule den Tierschutzgedanken vermitteln und das Interesse an den Tieren zu wecken!

…die Bevölkerung zu sensibilisieren, dass Tierquälereien nicht hingenommen werden dürfen! Damit wird hoffentlich auch das Problem der Tiervergiftungen ein Ende haben.
Noch immer gibt es Menschen –wenn man diese so nennen darf- die ungeliebte Tiere vergiften. Nicht nur das unsägliche Leid der Tiere ist anzuprangern, es geht auch um unsere Zukunft auf der geliebten Datcahalbinsel: Ein vergiftetes Tier wird z.B. von einem Wildvogel angenagt, auch der Wildvogel stirbt usw. usw. Am Ende gelangen die Gifte über die Kadaver in unser Grundwasser bzw. Trinkwasser!

Alle diese Aufgaben können wir nur leisten, wenn wir Unterstützung Gleichgesinnter haben, deshalb freuen wir uns über jede hilfreiche Hand und bedanken uns im Namen der Datca Tiere.